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Alles über Blended Whisky

Blended Whiskys sind nicht etwa einzelne Whiskytypen wie die schottischen Single Malts oder die US-amerikanischen Straight Whiskies, sondern Verschnitte verschiedener Sorten. Abgeleitet wird das Wort vom altenglischen "blandan” und vom altnorwegischen “blanda” und bedeutet “mischen”. Beinahe überall stellen die Blends den überwiegenden Teil der Whiskyproduktion dar.

Kanada und die Flavourings

Von einigen Ausnahmen einmal abgesehen gibt es in Kanada fast nur Blends. Denn die Kanadier legen traditionell Wert darauf, dass ihre Whiskies nicht in erster Linie Erzeugnisse bestimmter Brennereien, sondern vielmehr Produkte hoch qualifizierter Masterblender sind. So ist beispielsweise eine bezeichnende Aussage des Whisky-Pioniers und “Seagram”-Gründers Samuel Bronfman bekannt, wonach die Destillation eine Wissenschaft, das Blenden allerdings eine große Kunst sei.
Grundlagen kanadischer Whiskies sind in der Regel hochprozentig destillierte Basis-Whiskies, die mit anderen Destillaten verschnitten werden, die über weniger Alkoholvolumen verfügen. Zudem ist der Zusatz verschiedener Flavourings gestattet - das sind Beimischungen sogenannter “Non-Canadian-Whiskies”. Sie dürfen immerhin 9,09 Prozent pro Flasche ausmachen. Eingesetzt werden teilweise echte Whiskies wie beispielsweise Bourbons, aber auch fortifizierte Weine wie Sherry oder der beliebte Pflaumenwein, destillierte Fruchtsäfte, Ahornsirup und Honig.
Die Lagerzeit in entsprechenden Whiskyspeichern ist in Kanada auf zwei Jahre begrenzt. Kanadischer Whisky wird zudem etwas stärker ausgebrannt als vergleichsweise US-amerikanischer Whisky. Das verleiht ihm einen leichteren Charakter.

Irland: geschickte Kombinationen

Auch in Irland wurden die einst ausschließlich hergestellten Pot Still Whiskies längst von Blends abgelöst. Anzutreffen ist die klassische schottische Form, eine Mischung von Malt- und Grain-Destillaten, so wie bei einigen Marken der Brennereien Bushmills oder Cooley. Bei den Produkten der Irish Distillers Group IDG, die allesamt aus Middleton kommen, sind die Produktionsverfahren nicht ganz transparent und fallen mehr oder weniger unter die Rubrik "Firmenphilosophie". Nichtsdestotrotz bezeichnet auch IDG das Whiskymachen als Kunst der Brenner. Die Meister können aus verschiedenen Maischen und durch die geschickte Kombination von Pot Stills mit Column Stills ganz verschiedene Whiskies erzeugen. Ob sie miteinander “verheiratet” oder einzeln verwendet werden, wird offengelassen.

Die Blended Americans


Grundsätzlich verlief die Geschichte des amerikanischen Whiskys unruhig, die ihre Anfänge zu Beginn des 18. Jahrhunderts an der Ostküste hatte. Zu Zeiten des Präsidenten Washington kam es in Pennsylvania sogar zu einem heftigen Whisky-Aufstand, der durch das Militär niedergeschlagen werden musste. Grund waren die hohen Steuern, denen sich die farmeigenen Whiskybrennereien entziehen wollten. Dazu siedelten die Farmer kurzerhand um nach Kentucky und in den Süden Indianas und brannten mithilfe des dort besonders gut geeigneten Wassers einen Whisky aus Mais, der von einem Brenner in Georgetown, Bourbon Country, nach dem Land seiner Entstehung "Bourbon" benannt worden war. Andere US-Brenner behielten zur Wahrung ihrer Qualitäten die Produktion ihres Malzwhiskys mit althergebrachten Blasenapparaten bei, obwohl die kontinuierlich arbeitenden Patent-Destillierapparate längst eingeführt waren. So kam es bereits um 1850 zu der bis heute noch üblichen Praxis, nach sorgsam geheim gehaltenen Rezepten die Produkte der Patentdestillen mit denen nach den alten Methoden arbeitenden zu verschneiden.
In den USA sind die Blendet Whiskies heute allerdings weniger bedeutend als noch in den fünfziger oder sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Es gibt damals ausgesprochen erfolgreiche Marken, die vergleichsweise leicht sind und seit Zeiten ihrer besonderen Beliebtheit eine Verwandtschaft zu kanadischen Produkten gleicher Hersteller nicht verleugnen können. Das ist auch durchaus legitim, weil die US-Amerikaner schon seit den Jahren der Prohibition die Produkte ihrer nördlichen Nachbarn vorzogen, was sich derzeit durchaus wiederholt. Die amerikanischen Varianten sind leichter und auch preiswerter als die Straights, müssen allerdings einen zwanzig prozentigen Anteil an ihnen aufweisen. Der Rest darf dann Neutralsprit aus Getreide sein - und zur Verschönerung der Farbe ist auch ein kleiner Anteil Sherry legitim. Die große Anzahl US-amerikanischer Whiskyvarianten und die Einzelheiten ihrer Produktion sowie ihrer Zusammensetzung sind vom amerikanischen Branntwein-Gesetz in allen Punkten reguliert. Demnach soll der Whisky nicht höher als bis zu 80 Prozent Alkoholanteil ausgebrannt und vor dem Verkauf dann auf etwa 40 Vol% herabgesetzt werden.

Schottische Blends: Synonyme für Scotch

Die größte Bedeutung haben die Blends zweifelsohne in Schottland - für viele sind sie nach wie vor überhaupt ein Synonym für schottischen Whisky, für Scotch. Statistiken weisen nach, dass von einhundert verkauften Flaschen Scotch etwa 90 Prozent Blends sind. Immer noch erwarten die meisten Verbraucher, wenn sie irgendwo einen Scotch ordern, einen Blend und keinen Malt.
So besteht schottischer Whisky zu neun von zehn Anteilen aus dem Verschnitt eines in Patentbrennereien ausgebrannten Gerstenwhiskys ohne besonders ausgeprägten Eigencharakter mit verschiedenen Sorten Malzwhisky. Das für ihn benötigte Gerstenmalz wird gedarrt auf Siebböden über lodernden Torffeuern. So entstehen die für den Scotch so charakteristische Raucharomen. Das Darren wird in den vier Whiskyregionen Schottlands - den Lowlands, den Highlands, Islay und Campbeltown ausgesprochen unterschiedlich gehandhabt. In den Lowlands wird weitaus weniger ausgebrannt als in Schottlands Highlands, hingegen die Gerste in Campbeltown und auch Islay stärker geröstet wird. Dies verleiht den Destillaten auch ihren jeweils eigenen Charakter.
Nach Lagerzeiten von in der Regel drei bis vier Jahren oft in bereits für den Transport von Sherry benutzten Eichenfässern werden sie von den Blendmastern abgeschmeckt und nach dessen Angaben verschnitten. Dann werden die Whiskies weitere drei, vier, acht Jahre oder auch länger gelagert.
Die Feststellung ist durchaus richtig, das der Malt ursprünglich einmal der originale schottische Whisky war. Aber ebenso trifft es zu, dass er sich vor allem in der Form, die er vor Jahrzehnten noch hatte, nicht eignete, um zu einem Getränk von mehr als lokaler Bedeutung zu avancieren. Dabei stand dem schottischen Malt genau das im Weg, was schottischen Whiskyblends heute ihre Erfolge verschafft: der individuelle Charakter, weil sogar jedes Fass Malt anders ist als ein zweites.

Schottischer Whisky: Ushers Entdeckungen

Dass der schottische Whisky weit über die Grenzen des Landes hinaus so beliebt wurde, ist zwei Erfindungen zu danken: der kontinuierlich ablaufenden Destillation sowie der Schaffung des Blends. Durch die neue Methode der Destillation gelang es, einen leichteren Whisky zu erzeugen. Zudem war das Ganze auch ökonomischer, weil als Ausgangsprodukt nicht die hochpreisige gemälzte Gerste, sondern jedes Getreide zum Einsatz kommen konnte. Doch erst die Entdeckung, diesen Grain mit den so charaktervollen Malts zu verschneiden, hatte den Durchbruch gebracht. Dazu kommt interessanterweise auch der Reblauskatastrophe im Bordeaux von 1865 bis 1885 eine gewisse Bedeutung zu. Denn sie hatte den Engländern ihren damals so überaus beliebten Brandy quasi geraubt.
Als Pioniere gelten die beiden Andrew Usher sen. und jun. aus Edinburgh. Der ältere Usher begann seine Laufbahn im Jahr 1813 als Spirituosenhändler und heute ist es unbekannt, was ihn dazu veranlasste, die Inhalte verschiedener Fässer zu mischen - obwohl durchaus bekannt war, dass man diese Praxis in Frankreich beim Cognac bereits anwandte. Womöglich war es die sprichwörtliche Sparsamkeit der Schotten, die Usher sen. dazu brachten, die Reste verschiedener Fässer in einem neuen Fass zu vereinigen. Immerhin war ihm schon bewusst, dass es dem Whisky besser bekam, überhaupt in Fässern gelagert zu werden und nicht, weiß und ungereift, aus Steinkrügen oder aus Glasgefäßen konsumiert zu werden. 1853 gilt als das Jahr, in dem er seinen ersten Blend fertig hatte, der streng genommen ein Vatted war. Denn Usher Senior hatte ausschließlich Malt Whiskies von Glenlivet gemischt. Deshalb taufte er das Erzeugnis auch "Old Vatted Glenlivet”.
Später kam sein Sohn auf die Idee, nicht nur Malts miteinander, sondern Malts mit Grain zu vermischen, die von den im Jahr 1826 erfundenen Patent Stills produziert werden konnten. Der neue, leichtere und kontinuierlich auch gleich schmeckende und aussehende Whisky war sehr schnell erfolgreich - seine Färbung wurde übrigens durch die Beigabe von Karamell stabilisiert. In ihrer Gesamtheit waren dies die Grundlagen für eine Hausmarke, für Markenwhisky überhaupt.
Ushers Rezept fand schnell Nachahmer. Viele von ihnen waren lokale Wein- und Lebensmittelhändler. Sie trugen Namen wie Ballantine, Chivas, Dewar oder Walker und machten zunächst ihren Hausblend, der im örtlichen Umkreis bekannt wurde. In den 1870er-Jahren dehnten sie ihre Aktivitäten dann nach Süden aus, eroberten London und darüber hinaus viele Teile unserer Welt.
Ushers Entdeckung hatte den Grundstein gelegt für die Whiskyherstellung als große Industrie und für die Bedeutung des Scotch als erfolgreiches internationales Getränk. Die großen internationalen Marken gehen auf diese Pioniere zurück, die sich aus recht bescheidenen Anfängen zu großen Firmen entwickelten. Ihre Besitzer erwarben große Vermögen und und nahmen wie die folgenden Whiskybarone auch bedeutende Stellungen im öffentlichen Leben ihrer Zeit ein.

Wer waren die Whiskybarone?

Whiskey Barons war der Spitzname für Angehörige der sogenannten “Big Five”, der fünf größten schottischen Whiskyfirmen, deren Besitzer im Lauf der Zeit tatsächlich auch zu Adels-Ehren kamen. So sieht man ein Reiterstandbild von Earl Douglas Haig vor dem Schloss in Edinburgh und die Brüder Thomas “Tommy” Dewar und John Alexander Dewar wurden 1901 bzw. 1907 zu Rittern geschlagen, wobei der ältere Dewar im Jahr 1917 zum Baron Fortevoit of Dupplin und sein Bruder zwei Jahre danach zum Baraon Dewar of Homestall avancierte. Peter Mackie, die treibende Kraft hinter White Horse Destillers wurde 1920 zum Baron und James Stevenson im Jahr 1924. James Buchanan durfte sich ab 1922 Lord Woolavington of Lavington nennen. Obwohl er zu Lebzeiten nie einen Adelstitel bekam, rechnen Sachverständige auch Walter Berry zu der erlauchten Schar der Whisky-Barone. Wie die genannten Herren hatte auch er dem Scotch Whisky zum Sieg verholfen - und das in Zeiten, die zwischen den Walzern des Johann Strauß und dem Charleston der 1920er-Jahre lagen und zwischen den beiden “Katastrophen", der Prohibition und dem Phylloxera-Desaster, das den Hauptkonkurrenten des Whisky, den Brandy, aus dem Feld schlug. Ironischerweise war es übrigens der größte Prohibitionsbefürworter seiner Zeit, David Lloyd George, der als Prime Minister seinem König den Vorschlag unterbreiten musste, vier Whiskybarone auszuzeichnen - nur der fünfte, James Stevenson, folgte etwas später nach.

Die Kunst der Masterblender

Whisky und seine Blends blicken also auf eine ebenso lange und interessante wie weitgefächerte Geschichte zurück. Viele zählen zu den Anfängen den "Uisgebeath" der Iren, der auf den Nationalheiligen St. Patrick zurückgeht, der die Insel im 5. Jahrhundert christianisierte. Manche behaupten darüber hinaus, schon lange vor dem Beginn unserer Zeitrechnung hätten die alten Phönizier ihr Wissen von einer Destillierkunst kundgetan. Fest steht jedenfalls, dass die alten Klöster, die bekanntlich über sehr weitreichende Verbindungen verfügten, die Herstellung von Branntwein kultivierten - und so hat der Hinweis auf den Heiligen St. Patrick schon eine gewisse Berechtigung.
"Regional-Whiskys" kamen später von vielen schottischen Gutshöfen, die Erfindung der kontinuierlich arbeitenden Patent-Destillierapparate, die Erkenntnisse der Whiskypioniere bis zu den prosperierenden Whiskyfirmen unserer Zeit stehen weiterhin für die historischen Verläufe. Das Ende der Entwicklung markierten die Blended Whiskys, von denen Samuel Bronfman festgestellt hatte, dass es eine Kunst sei und dem man nur zustimmen kann.
Das Alter eines Whiskys wird zudem oft überschätzt. Es kommt darauf in geringerem Maß an als auf die Fähigkeiten der Blendmasters und ihre durch rein gar nichts zu ersetzende Erfahrung. Die Komposition von Blended Whisky aus verschiedenen Ausgangswhiskies ist dann vollendet, wenn den Masterblenders ein stets gleich schmeckendes und gleich aussehender Whisky gelang. Die Masterblender sind in ihren Firmen für die Auswahl der Whiskyfässer verantwortlich, die nach der Reifung fertig zur Abfüllung sind und aus denen entweder die neue Tranche für einen ganz bestimmten Bourbon oder einen bestimmten Single Malt kombiniert wird. Sie wählen auch aus, wie die nächste Auflage eines Blends zusammengestellt werden soll. Sie kontrollieren die eingelagerten Fässer auf deren Qualität und entscheiden über den Reifegrad. Deshalb trifft man die Fachleute genauso in den Warehouses wie in den Nosing Rooms der Firmen. Dies sind nüchtern eingerichtete geflieste Räume, an deren Wänden reihenweise Probenfläschchen aufgereiht stehen, von denen jedes ein Fass repräsentiert. Inmitten des Raums steht ein Edelstahlbecken zur Entsorgung von Proben. auf dem Arbeitstisch werden die Whiskies in Nosing-Gläsern bereitgestellt. Die sind dunkel eingefärbt, damit die Farbe unsichtbar bleibt. Geprüft wird der Whisky niemals pur, sondern auf ungefähr 20 bis 30 Prozent verdünnt. Ein Lid, ein kleiner Glasdeckel, verhindert das Entweichen des Aromas. Masterblender trinken bei der Arbeit allerdings niemals. Vielmehr prüfen sie die Whiskys stets mit der Nase. Das ist demnach ihr wichtigstes Organ und es dauert recht lange, bis ein selbst talentierter Anfänger zu einem Masterblender wird.
Dem Masterblender kommt die größte Verantwortung unter den Mitarbeitern einer Destillerie zu. Mit der Qualität seiner Arbeit entscheidet sich die Zufriedenheit der Kundschaft, die seinen Blend und daneben auch seinen Single Malt in stets gleichbleibender Qualität, mit immer gleichem Aroma und gleichbleibendem Geschmack erwartet. Der Masterblender wählt aus hunderten von Fassproben also diejenigen aus, die dies garantieren. Er muss bestimmen, von welchem Malt und von welchem Grain er nehmen muss, um die Qualität zu sichern. Sie verfügen dazu oft über eine Formel, die allerdings auch Wandlungen unterzogen ist, weil beispielsweise ein ganz bestimmter Malt gerade nicht verfügbar ist. Die Blendmaster müssen sich voll und ganz auf ihr sensorisches Erinnerungsvermögen und auf ihre hochtrainierte Nase verlassen können. Dabei bemisst sich die Qualität ihres Blended Whiskys stets und ständig nach dem Anteil der verwendeten Malts.

Ein Zwischen-Fazit

Blended Scotch Whisky ist also ein schottischer Whisky-Verschnitt aus bis zu 50 verschiedenen Whiskys, dessen Basis ein Getreidewhisky (Grain Whisky) ist. Ein Blend, der aus 60% Grain Whisky besteht, wird mit 40% Malt Whisky „vermählt“. Das „Blenden“ bringt ausgezeichnete Kompositionen hervor, das auf dem Fingerspitzengefühl des Masterblenders basiert. Die Getreidespirituose wird aus Weizen, Mais, ungemälzter Gerste oder Roggen gebrannt – der Malt aus gemälzter Gerste ist dabei geschmacksprägend. Blends mit mild-würzigen Aromen (Ballantine´s), komplex-cremigem Charakter (Johnnie Walker) sowie Variationen von Douglas Laing, Grant’s, The Famous Grouse und viele mehr warten auf Sie im Blended Whisky Shop. Für jeden Geschmack ist im delicando Whisky Shop der richtige Blended Whisky dabei, hier kann man seinen Lieblings Blended Whisky kaufen.

Die Vermählung

Interessant ist noch einmal eine genauere Betrachtung der Vermählung der verwendeten Malts. Zu den unterschiedlichen Anteilen kommt auch dem Alter der ausgewählten Ausgangswhiskies Bedeutung zu. Der Masterblender arbeitet von Anfang an mit der Gewissheit, dass dreißig, in Einzelfällen bis zu fünfzig oder mehr Whiskies gut miteinander harmonieren. Relevant ist besonders, wie die Malts und die Grains letztendlich zu einer Einheit zusammenwachsen.
Wie sie zusammenkommen, wird hier und da unterschiedlich gehandhabt. Es ist vergleichsweise teurer, wenn die Malts und die Grains zunächst getrennt gemischt werden und anschließend sogar noch einige Monate in großen Holzfässern weiter heranreifen. Erst dann werden sie mit Wasser auf die Normalstärke von 40 Prozent oder 43 Prozent herabgesetzt und abgefüllt. Dann kann man den Blended Whisky kaufen.
Auch der Gesetzgeber redet mit: Er schreibt eindeutig vor, dass bei der Angabe eines Alters der jeweils jüngste enthaltene Whisky ausschlaggebend ist.
Vor dem Blended Whisky kaufen im Blended Whisky Shop, also auch im delicando Blended Whisky Shop, ist die Information durchaus hilfreich, dass Blended Whiskies zum Blended Whisky kaufen grundsätzlich in die Segmente Standard, Premium und De Luxe eingeteilt werden. Der jeweilige Preis richtet sich nach dem Alter und nach dem Maltanteil.

Schottische Vorlieben

In der schottischen Heimat wird Whisky meist pur getrunken. Dementsprechend heißt es: Der Schotte liebt zwei Dinge nackt - eines davon ist der Whisky. Auch die Amerikaner nehmen ihren Whisky am liebsten pur und allenfalls “on the rocks”, also mit einigen Stücken Eis. Hier und da füllt man ihn auch mit etwas Soda auf.
In einem Cocktail oder in anderen Mixgetränken finden die unterschiedlichen Whiskies auch verschiedene Verwendung: Während der Scotch seines ausgeprägten Rauchgeschmacks wegen eigentlich das Vermixen ausschließt, bilden die Produkte aus den USA die Basis für eine Reihe ausgezeichneter Mix-Drinks. Weil sie allerdings mit Likören meist nur schlecht harmonieren, findet man sie beinahe ausschließlich in den herberen Before-Dinner-Cocktails oder in Longdrinks.

 
 
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